TheaterKunst


Warum ich Theaterpädagogin bin:

Theater spielen und anleiten vermittelt wichtige Ausdrucksmöglichkeiten und Kommunikationsgrundlagen.

Es ist eine gestaltende, aber auch soziale und intellektuelle Tätigkeit.

 

Gestalterisches Lernen

Gestalten im Theater bedeutet in Raum und Zeit mit Körpern, Sprache, Klängen und Licht eine Bedeutung zu generieren und damit eine Wirkung zu erzielen.

Dazu nutzen wir Gestaltungsmittel, die je nach Wunsch komplex oder vereinfacht eingesetzt werden. Bereits der bewusste Gang durch einen Raum erzählt etwas.

Dieses einfache Mittel steht allen zur Verfügung. Aufbauend können immer komplexere Szenen entwickelt werden.

 

Wir sind aktiv Teil des Gestaltungsprozesses und lernen spielerisch, Elemente für unsere Erzählung schlüssig einzusetzen. 

 

So entsteht Kunst.

Soziales Lernen

Das Theaterspiel in der Gruppe ist ein Gemeinschaftsprozess. Die Spieler*innen arbeiten miteinander und aufeinander zu.

 

Wir lernen verschiedene Perspektiven einzunehmen und die Mitspieler*innen in Bezug auf uns selbst mit zu denken. Eine referentielle Struktur, die in Gruppenübungen und Spielen geübt und erprobt wird.

 

Wir geben Impulse und erhalten Reaktionen: Es entstehen Beziehungsgeflechte. Dadurch erlernen wir Verantwortung und stärken unsere Selbstermächtigung.

 

Die erworbenen Kompetenzen wirken über das Theater hinaus.

Intellektuelles Lernen

Das Geschehen auf der Bühne zu reflektieren ist ein wichtiger Aspekt der theaterpädagogischen Arbeit. Gestaltungsprozesse werden analysiert und unter der Berücksichtigung von Kommunikationsregeln rück gemeldet.

 

Die Lernfelder „Ästhetik“ und „Kommunikation“ treffen hier aufeinander.

Die diskursive Verknüpfung von Erlebtem und Gesehenem fördert die Denk- und Kombinationsfähigkeit.

 

Diese Fähigkeit erleichtert und begleitet jeden anderen Lernprozess. Wir lernen mit den Grenzen der Freiheit anders umzugehen.


In unserer Arbeit entwickeln wir Eigenproduktionen basierend auf Textbausteinen, Material, Bewegungsformen und Fragestellungen. Im Zentrum stehen die Spielenden, die mit ihrer Energie die Bühnenerzählung erschaffen. 

Dabei spielt die Improvisation eine große Rolle: Wir fixieren nichts in einem Skript, was ebenso immer wieder neu erfunden werden darf. Durch konstantes Üben von Spontaneität und Reaktionsvermögen werden die Spielenden in die Lage versetzt selbstsicher, klar und wirksam auf der Bühne zu agieren. Diese Arbeitsvorgaben ermöglichen den Teilnehmenden die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und bringt erlebbar großen Spielspaß.

Ich spiele, also bin ich.

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